Bei der Wahl Ihrer Wärmepumpe ist die Auswahl der Wärmequelle entscheidend.

Wärmequellen:

  • Außenluft (Luft/Wasser-Wärmepumpe)
  • Erdreich (Erdkollektor- oder Erdsondenanlage)
  • Wasser (Grund- oder Oberflächenwasser)

Wärmequelle - Außenluft – Luft/Wasser-Wärmepumpe
Außenluft – Luft/Wasser-Wärmepumpe

  • große Temperaturschwankungen über das gesamte Jahr (-18°C bis +30°C)
  • Energiequelle Außenluft einsatzbereit bis -20 °C
  • verschiedene Einbaumöglichkeiten zur Innen- und Außenaufstellung möglich
  • Kombination mit Solar für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung möglich
  • einfache Installation der Wärmepumpe ohne Erdarbeiten
  • keine Anforderungen an die Größe des Grundstücks
  • keine behördlichen Genehmigungen erforderlich

 


Wärmequelle - Erdreich – Sole/Wasser-Wärmepumpe
Erdreich – Sole/Wasser-Wärmepumpe

  • geringe Temperaturschwankungen über das Jahr (Soletemperatur zwischen +5°C und +10°C)
  • Erdreich als kostenloser Energielieferant
  • hohe Leistungszahlen der Wärmepumpe
  • Erdarbeiten bei der Installation der Wärmepumpe notwendig
  • Erdreichkollektor erfordert großes Grundstück (1,5 bis 2,5-fache der beheizten Fläche)
  • Erdwärmesonde anzeige- bzw. genehmigungspflichtig

 


Wasser – Grund oder Oberflächenwasser
Wasser – Grund oder Oberflächenwasser

  • geringe Temperaturschwankungen über das Jahr (Wassertemperatur zwischen +7°C und +12°C)
  • vorherige Prüfung der Wasserqualität notwendig
  • hohe Jahresarbeitszahl
  • Nutzung des Grundwassers über einen Saug- sowie Schluckbrunnen
  • Grundwassernutzung ist genehmigungspflichtig (im Allgemeinen bei dem Wasserwirtschaftsamt)